Vor Ort

Sicher unterwegs in München

München zählt zu den sichereren Großstädten Europas, und die meisten Besuche verlaufen ohne Probleme. Hauptsächlich achten sollte man auf Taschendiebstahl im größten Gedränge, auf die Notrufnummern und auf einige saisonale Wetterbesonderheiten.

Zuletzt geprüft 17. Juni 2026

Sicherheit im Alltag

München ist insgesamt sehr sicher, und gesunder Menschenverstand reicht in den von Besuchern genutzten Bereichen. Das klarste Risiko ist Taschendiebstahl im dichten Gedränge, das beim Oktoberfest, rund um den Hauptbahnhof und in vollen Verkehrsmitteln seinen Höhepunkt erreicht – sichern Sie Handy und Geldbeutel und achten Sie im Gedränge auf Ihre Tasche.

Der Bereich direkt um den Hauptbahnhof ist nachts belebter und rauer als die gepflegte Altstadt, gemessen an Großstadtmaßstäben aber weiterhin risikoarm. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, die Sie überall treffen würden, genügen.

Notfälle

Im Notfall wählen Sie 112 für Feuerwehr und medizinische Hilfe und 110 für die Polizei; beide funktionieren von jedem Telefon, und 112 ist die europaweite Notrufnummer. Englisch wird von den Notrufstellen und im Zentrum Münchens allgemein gut verstanden.

Apotheken, gekennzeichnet mit „Apotheke“, helfen bei kleineren gesundheitlichen Anliegen, und es gibt stets einen Notdienst für Nächte und Feiertage. Halten Sie die Adresse Ihrer Unterkunft und eine Kopie Ihrer Dokumente bereit, falls Sie sie brauchen.

Wetter und das Festgedränge

Münchens Wetter kann schnell umschlagen, und der Föhn aus den Alpen bringt plötzlich klare, warme Phasen und starke Luftdruckwechsel; im Sommer sind rasche Gewitter möglich. Nehmen Sie eine zusätzliche Schicht mit und prüfen Sie die Vorhersage vor Tagesausflügen in die Berge.

Während des Oktoberfests sind das Festgelände und der nahe Nahverkehr extrem voll, und die Mischung aus Alkohol und dichtem Gedränge erfordert besondere Vorsicht bei Wertsachen und Tritt. Planen Sie mehr Zeit für die Wege ein und vereinbaren Sie in der Gruppe einen Treffpunkt.

Quellen

Geprüfte Quellen